Wer kennt diese Worte nicht? Da sich Navigationsgeräte im Auto schon weit vor der KI-Revolution durchgesetzt hatten und damit eigentlich schon in die Steinzeit der technischen Errungenschaften fallen, dürften die kleinen Helferlein vermutlich jeder Person bekannt sein – zumindest jedem Menschen, der schon einmal in einem Automobil gesessen hat.
Wer sein Navi nutzt, sollte dies mit der richtigen Grundeinstellung tun. Ich empfehle an dieser Stelle, an die gute alte Weisheit zu denken: „Viele Wege führen nach Rom!“ Es gilt allerdings zu beachten: Solange sich die KI im Navi noch nicht durchgesetzt hat, handelt es sich um stupide Technik, die schlicht der Programmierung folgt. Noch einmal deutlich: Das sind dann wirklich sehr, sehr einfach gestrickte Schaltkreise!
Wer in ein klassisches Navi also die schnellste Route zum Ziel eingibt, wird vermutlich wenig erstaunt sein, dass das Ding bei jeder Querstraße erneut abbiegen möchte, weil es den schnellsten Weg zur Autobahn sucht und sich total sicher ist, auf dieser Strecke könnten 5 Minuten eingespart werden. Davon rückt das Gerät nicht ab, Fazit: no onboard AI.

Hier bin ich wirklich gespannt, wie sich dieses kleine Gerät in Zukunft verändern wird. Wie wird die künstliche Intelligenz mit den verschiedenen Routen umgehen? Wie wird der Verkehr einbezogen? Wird es die 5 Minuten der vielleicht schnelleren Ankunft zur Autobahn verwerfen können, wenn die Fahrt über die Landstraße doch wesentlich entspannter ist und ich vielleicht eher ein gemächliches Vor-Mich-Hinfahren bevorzuge? Wird die KI also meine Vorlieben beim Autofahren in meine Routen einkalkulieren? Es gibt eben selbst bei einer kleinen Fahrt durch die norddeutsche Tiefebene viel zu berücksichtigen.
Stand heute, Februar 2026, belustigen wir uns aber erst einmal weiter daran, dass die männliche oder weibliche Stimme im Auto ständig abbiegen möchte, obwohl wir wissen, dass es völlig sinnfrei ist. Ich nehme dies zum Anlass, das Abbiegen generell zu beherzigen. Es ist schon erstaunlich, was alles entdeckt werden kann, wenn man nicht der planmäßigen Route folgt, sondern auch mal auf das Navi hört – „wenn möglich, bitte wenden!“
Übrigens brachte mich dieses Navigationsgerät wirklich ans gewünschte Ziel. Und zwar … zeitlich so großartig, dass noch genau 5 Minuten blieben, um meinen Foto-Hotspot zu genießen. Ende gut, Navi gut!
Setze auch du den besten Kurs für die neue Woche
Sascha