Unendliche Weiten … dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Hecken-Spice, das auf dem Weg ist, Mysterien der Flora und Fauna zu entdecken, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat – oder zumindest so ähnlich!
Wie es das Foto andeutet, wollen wir uns heute einmal der Gartenarbeit näher widmen, um es genauer zu sagen, nähern wir uns der Problematik der Hecke an. Nein, ich möchte nicht zum 20-mal betonen, was für eine Arbeit es sein kann, die Hecke alljährlich im Spätsommer zurückzuschneiden. Über dieses Level an niederen Tätigkeiten sind wir bereits hinaus, schließlich ist es ja auch ein zutiefst entspannendes Gefühl, wenn wir nach dem erledigten Rückschnitt über das Werk schauen und betonen können: Und er sah, dass es gut war!
Aber, machen wir uns nichts vor, der Weg dorthin kann weit sein, keine Frage! Bis vor Kurzem war ich sogar so frei, beim Umgang mit der kleinen Handschere (siehe Foto) keine Handschuhe zu nutzen. Das läuft ja in etwa wie das Spitzenschneiden beim Friseur … mit der linken Hand ein paar Zweige der Hecke in die Hand nehmen, mit der rechten dann zuschneiden – fertig.

Du hast richtig gelesen, ich verwende das Präteritum. Mittlerweile nutze ich Handschuhe, eine wirklich sinnvolle Investition. Warum? Im vergangenen Jahr habe ich mir bei so einer Aktion nämlich prompt in den Finger geballert. Mustergültig … wie man sich das so vorstellt. Ich erhöhte beim Spitzenschneiden die Geschwindigkeit und irgendwann machte es eben nicht auf der richtigen Höhe schnapp, sondern etwas tiefer im Finger. Keine Panik, die Wunde ist gut verheilt, aber aus Schaden wird man ja klug, ich nutze nun Handschuhe.
Leider ist das auch nicht ganz korrekt .. ich nutzte bisher erst einen Handschuh für die linke Hand, so hatte ich für die Schere rechts mehr Grip. Ich mache es kurz, du ahnst es … man kann sich sehr wohl dabei auch die Schere noch in die rechte Hand hauen. Ernsthaft, es geht! Fazit: Nun nutze ich Handschuhe links und rechts, wie es sich gehört.
Um das Thema abzuschließen, sei erwähnt, dass ich jüngst im Gespräch … wir nennen keine Namen Volkert … auch auf das Thema kam und wir dann die Sache mit der elektrischen Heckenschere kurz vertieften. Dort ist es ja so, dass man sich den großen Bruder möglichst nicht in die Extremitäten ballert. Das, so waren Volkert und ich uns einig, ist dabei auch gut zu machen. Das Aber folgt auf dem Fuße: Es soll – hin und wieder – aber vorkommen, dass der Heckenscheren-Meister das Gerät über das Kabel hinwegzieht und dann … zack … ist es durch!
Ich zitiere Volkert: „Warum hast du eigentlich so viele Verlängerungskabel liegen?“ – Stille. Ich fühle mich ertappt. Er macht es genau wie ich! Na, weil wir es mit der Heckenschere durchtrennen und dann im Baumarkt ein neues holen. Ich flicke doch nicht das Stromkabel. Ernsthaft … nein.
Schönes Wochenende
Sascha