Die Vorweihnachtszeit und die Weihnachtstage selbst haben es kulinarisch in sich, oder? Findest du das auch? Ich spreche nun aber gar nicht unbedingt vom Festtagsbraten oder den kulinarischen Mammutsitzungen zum Fest in der Küche. Nehmen wir uns heute zunächst einmal die Süßigkeiten vor der eigentlichen Bescherung vor. Es gibt quasi alles – vom Lebkuchenherz über die gebrannten Mandeln bis hin zur klassischen Figur aus Schokolade. Im Idealfall werden weihnachtliche Plätzchen gebacken (siehe Foto). Am Ende kommt alles zusammen und es ist guter Rat teuer, wo mit dem Essen der Leckereien begonnen werden soll.

Richtig spannend wird es, wenn ein Geschenk mit Pralinen auf den Tisch kommt, finde ich. Dann nimmt der Wahnsinn seinen Lauf. Der eine oder die andere können noch so oft betonen, dass er bzw. sie gar keine Kirschen mit Alkohol darin und Schokolade drumherum mögen, die Packung landet doch unweigerlich zum Fest wieder unter den Beständen. Wer eine ordentliche Portion davon nimmt, bekommt später einen richtig schönen Blubberbauch. Das geht natürlich auch mit allen anderen Pralinen. Im Grunde ist lediglich die Menge ausschlaggebend.
Frei nach Forrest Gump („Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man kriegt“) geht es viele Tage in der Vorweihnachtszeit, am Fest selbst und meist auch später noch um das Prinzip Trial-and-error – hineinbeißen und entweder das Gesicht verziehen oder nicht. Ich persönlich bevorzuge ja alles, was nicht dramatisch schwer im Magen liegt. Da wären beispielsweise weiße Bällchen mit Champagner-Crème-Füllung zu nennen – die gehen doch wirklich ganz gut? Zudem kann ich ja einem Stück Marzipan auch immer etwas abgewinnen. Aber wie ich hörte, soll es da zwei Lager geben: Wer Marzipan mag, macht meist einen Bogen um Nougat und umgekehrt. Ist das so? Wer stimmt zu? Hier wäre vielleicht eine Umfrage dazu sinnvoll. Ich denke drüber nach …
Wie auch immer dein Gesicht beim ersten Biss in die Praline aussieht, mach dir nichts draus – es kommt hoffentlich eine weitere aus der Packung, die Besserung in jeder Hinsicht verspricht. Hihi.
Ich wünsche dir eine leckere Adventszeit
Sascha