Ich war heute auf dem Weihnachtsmarkt …

… es gab einen Glühwein, zwei Glüh … – vermutlich wirst du diese Einleitung kennen, selbst dann, wenn du nur hier und da immer einmal etwas auf YouTube unterwegs bist. Ansonsten: Gib dort in die Suche einfach einmal die Stichwörter „Glühwein“ und „Panda“ ein, dann weißt du, worauf meine Einleitung abzielt.

Der deutsche Weihnachtsmarkt an sich ist ein echtes Phänomen, oder? Regelmäßig in der Vorweihnachtszeit sieht man das Volk emsig Holzbuden durch die Gegend karren, Tannen drapieren und große Warmhaltebehälter mit Glühwein auffüllen. Er ist zu einem echten Exportschlager avanciert, um den uns andere Nationen durchaus beneiden. Das mag daran liegen, dass es meist nicht so kitschig zugeht wie in anderen Teilen der Welt. Wir setzen hierzulande eher auf das Flair der geschmückten Bäume, viele Lichter und Holzhackschnitzel – ein großartiges Wort übrigens. Bitte jetzt 3-mal schnell fehlerfrei hintereinander aufsagen!

Ganz wichtig ist wohl tatsächlich der Faktor „klein, aber fein“. Ich finde, dass besonders die Märkte punkten, die mit wenig Tamtam um die Ecke kommen. Die lassen sich übrigens in Großstädten genauso finden, wie in kleineren Orten. Wer hier und da einfach einmal in eine Seitenstraße abbiegt, traut vielleicht später seinen Augen kaum: Es hagelt Gemütlichkeit auf ganz besondere Weise. Natürlich kannst du das auch dadurch erreichen, dass du direkt kleinere Städtchen für deinen Weihnachtsmarktbummel ansteuerst, wie beispielsweise Glückstadt an der Elbe (siehe Foto).

Blick mitten vom Marktplatz in Glückstadt an der Elbe aus auf die Kirche, im Vordergrund ist der Oelixdorfer Musikzug zu sehen, der Weihnachtslieder spielt.
Besonderes Flair: Der Glückstädter Weihnachtsmarkt hat es – inklusive weihnachtlicher Klänge des Oelixdorfer Musikzugs.

Ganz wichtig ist dann natürlich das eingangs angesprochene Heißgetränk. Hier gilt es, den persönlichen Geschmack herauszufinden. Während früher der klassische Glühwein dominierte, hat sich der Trend längst weiterentwickelt. Mir persönlich gefällt Glühwein, der etwas heller ist und damit nicht ganz so schwer im Magen ankommt. Eine ganze Zeit lang war auch Lumumba als der letzte Schrei angesagt, das hat sich aber irgendwie erneut verlagert. Nun kommen andere Dinge auf. Anno 2025 sieht man auf Weihnachtsmärkten auch immer mehr orangefarbene Behälter – darin befindet sich in der Regel Hot Aperol, sehr lecker übrigens. Aber es geht auch alkoholfrei sehr gut – der Punsch hat sich auch einen festen Platz auf jedem Weihnachtsmarkt gesichert. Vor allem, weil es ihn in so ziemlicher jeder Geschmacksrichtung gibt. Er lässt sich einfach klasse mit allerhand Süßigkeiten pimpen.

Was holst du dir auf deinem Weihnachtsmarkt? Glühwein? Punsch? Feuerzangenbowle? Heißen Kakao? Vielleicht solltest du dich einfach durch alle Möglichkeiten arbeiten? Und später sagst du dann nochmals das Wort Holzhackschnitzel fehlerfrei auf. Das könnte ganz lustig werden …

Einen tollen Weihnachtsmarktbesuch wünscht dir
Sascha